Metamorphose

Sommer 2021 bis heute fortlaufend

Beim Projekt Metamorphose handelt sich um eine ca. 140 Meter lange, urbane Unterführung, die parallel zum Münchner Ostbahnhof unter den Bahngleisen verläuft.

Dieser Ort, der als Verbindung der zwei Viertel Berg am Laim und Au-Haidhausen dient wird momentan eigentlich am liebsten gemieden und lediglich als schnellste Route zwischen den beiden Stadtteilen in Kauf genommen. Grund dafür sind die teilweise sexistischen und rassistischen Parolen und Schmierereien, schlechte Beleuchtung, Dreck, fehlende Fluchtmöglichkeiten und auch ein gefährliches Durcheinander von Fahrradfahrenden und FußgängerInnen. Besonders zu später Stunde löst dieser Weg ein Unbehagen aus.

Durch langatmige Recherche und Druck auf Behörden, die Deutsche Bahn und auf die Stadt haben wir als Kollektiv nun die Möglichkeit bekommen diesen Tunnel durch einen städtebaulichen Eingriff kreativ neu zu gestalten. Wir möchten durch Kunst, Kultur und räumliche Interventionen diesen Ort neu und positiver beleben. Dabei ist es uns ein Anliegen, dies partizipativ und im Kontext der Inklusion umzusetzen.

Das Konzept

Dieser Ort soll durch Kunst positiv belebt werden und über einen partizipativen städtebaulichen Eingriff erneuert werden. Hierfür möchten wir das Projekt mit einer neu angelegten Galerie, interdisziplinären Kunst und dem Inklusionsgedanken angehen – denn jeder soll Zugang haben dürfen! Das Credo ist, dass wir diesen Ort als ein Ganzes betrachten und deshalb auch ein Augenmerk auf Zugangswege, Grünflächen, das Lichtkonzept und ein Sicherheits- und Entschleunigungs-Konzept legen.

Aktuelles

Ende Januar ist ein Termin mit VertreterInnen der Stadt München angesetzt, um über die Finanzierung und Organisation des Vorhabens zu sprechen.

Weitere Infos gibt’s auf unserem Instagram-Kanal @diestaedtischen.

Wer ist dabei?

Projektleitung – Francesco Sormani; Anouar Mahmoudi, Louis Lafos;
Illustrationen – Robin Gower